Die Geschichte des Kaffees

ca. 850 n. Chr.: Entdeckung

Entdeckung der Kaffeebohne in Äthiopien

11. Jhd.: „Wein des Islam“

Kaffee kommt nach Arabien (wahrscheinlich mit Sklavenhändlern). Der „Wein des Islam“ begeistert die Perser. Bezeichnung: Qahwah – das Erregende. Handelszentrum war die Hafenstadt Mocha (auch Mokka genannt) Jemen.

15. Jhd.: Rösten

Rösten der Bohnen wird populär

1554: Eröffnung des ersten Kaffeehauses

Das erste Kaffeehaus wird in Konstantinopel eröffnet.

1615: Der Kaffee erreicht Europa

Venezianische Kaufleute bringen Kaffee nach Europa. In den darauffolgenden Jahren werden in folgende Städte Kaffeehäuser  eröffnet: 1645 Venedig, 1650 Oxford, 1652 London, 1659 Marseille, 1663 Amsterdam und Den Haag, 1672 Paris, 1673 Bremen, 1681 Hamburg

ab 1726: Kaffeeanbau in Brasilien

In Brasilien beginnt der Kaffeeanbau.

Mitte 19. Jhd.: Kaffee wird zum Volksgetränk

In Europa wird seit Mitte des 19. Jahrhunderts Kaffee zum Volksgetränk.

2018: 20 Jahre Bühler-Catering

Bühler-Catering feiert 20-jähriges Bestehen.

Heute: Kaffee als zweitwichtigstes Handelsgut

Kaffee ist nach Erdöl das zweitwichtigstes Handelsgut.

Lagerung

Kaffee, vor allem in gemahlener Form, nimmt schnell Fremdgerüche an. Bedingt durch die große Oberfläche des gemahlenen Kaffees geht das Aroma bei unsachgemäßer Lagerung schnell verloren. Beim Bohnenkaffee ist die ideale Aufbewahrung des Kaffees in einer fest verschließbaren Dose, die an einem kühlen Ort aufbewahrt wird. Die größten Feinde des Kaffees sind Sauerstoff und hohe Temperaturen.

Unsere Verpackung

Der Sauerstoff in unserer Luft führt zu einem raschen Alterungsprozess und Aromaverlust des Kaffees. Frisch geröstete Kaffeebohnen entwickeln CO2. Durch unseren Ventilmechanismus an unserer Kaffeeverpackung kann diese entweichen, ohne dass Sauerstoff eintreten kann. Auch bleibt durch unsere Vakuumierung unser Kaffee lose und die Packung fühlt sich völlig normal an.

Mahlung

Der Mahlgrad wird auf der Basis einer mehrstufigen Skala definiert – Stufe 1 führt zu einen äußerst fein gemahlenen Kaffee dagegen führt natürlich die höchste Stufe zu einem ganz grob gemahlenen Bohnen. Der Mahlgrad trägt wesentlich zum Aroma des zuzubereitenden Kaffeegetränkes bei. So gilt unter anderem der Grundsatz, dass mit steigender Gradfeinheit auch das Kaffeearoma zunimmt.

Röstung

Über den Geschmack des späteren Kaffees entscheidet die Art und Weise der Röstung. Der Röster versucht, durch das Mischen Saison- und Naturbedingte Qualitätsschwankungen bei der einen oder anderen Sorte auszugleichen, um einen gleichbleibenden, optimalen und ein feines Aroma zu garantieren.

Schälen

In einer Mühle werden die Bohnen als nächstes geschält, wobei die überflüssigen Reste von der Bohne entfernt werden. Hierbei wird in den Schälmaschinen das Schälgut gegen den Widerstand geschleudert oder durch Druck aufgebrochen.

Reinigung

Nach dem Ernten wird sofort begonnen, das Fruchtfleisch von den beiden im inneren liegenden Kaffeesamen zu trennen.

Man unterscheidet zwei Verarbeitungsvarianten:

Die trockene Verarbeitung: Bei der trockenen Kaffeeverarbeitung werden die Kaffeekirschen über mehrere Tage in der Sonne getrocknet. Das Fruchtfleisch löst sich selbst von den Samen und man entfernt meist auch gleichzeitig deren Pergament und Silberhaut.

Die nasse Verarbeitung: Das sogenannte Nassverfahren führt zum hochwertigen Kaffee, hierbei werden die Kirschen mit reichlich Wasser in einen Wassertank gespült. Unreife Früchte sowie Blätter schwimmen oben und können abgeschöpft werden. Das Fruchtfleisch wird von den beiden Samenkernen getrennt. Daraufhin folgt ein 1-2 Tage dauernder Gärprozess an. Danach werden die Kaffeebohnen im fließenden Wasser gewaschen, auf Darren, von der Sonne getrocknet und maschinell von Pergament- und Silberhaut geschält

Ernte

Der Zeitpunkt der Ernte ist unterschiedlich und hängt von der geographischen Lage, dem Klima, der Höhenlage und der Jahreszeit im Anbaugebiet ab. Die Haupterntezeiten sind: In Brasilien zwischen Mai und September; in Zentralamerika zwischen Oktober und März; in Afrika von Oktober bis April und in Asien von November bis April. Um einen Sack Rohkaffee zu 60 Kilogramm zu füllen, müssen rund 100 gut tragende Arabica-Bäume abgeerntet werden. Ein Kaffeebaum  bringt höchstens ein bis zwei Pfund Rohkaffee. Die kirschroten Früchte werden in mühevoller Handarbeit gepflückt. Die Tagesleistung eines Pflückers liegt bei ca. 30 kg Rohkaffee.

Willkommen in Bühlers Kaffeewelt

Um unseren Kunden nur das Beste bieten zu können, legen wir sehr hohen Wert auf traditionelle Rezepturen und handgemachte Herstellung.
Nach alter Tradition rösten wir in einer kleinen Rösterei unsere Kaffee-Spezialitäten. Die besten Hochlandqualitäten der Sorte Arabica werden in einem traditionellen Langzeit-Röstverfahren sortenrein von Hand veredelt.

Unsere Kaffees sind aromatisch bekömmlich und besonders reizarm. Ökologische Aspekte spielen beim Anbau sowie beim Rösten eine äußerst wichtige Rolle. Kurze Transportwege sowie ein geschlossenes Mehrwegverpackungssystem runden das Bühler-Kaffee-Konzept ab.

Mittelamerika / Karibik

Aus den mittelamerikanischen und karibischen Kaffeeanbaugebieten kommen Kaffeesorten, wie unter anderem der costaricanische Kaffee, der stets von gleich bleibender Qualität ist. Andere Sorten dagegen, wie die aus Kuba oder auch aus Haiti unterliegen wegen der dortigen politischen Lage ständigen Qualitätsschwankungen. Zu den besten Kaffees aus Mittelamerika und der Karibik zählen vor allem die Sorten aus der Dominikanischen Republik, auch genannt Santa Domingo, sowie die Kaffeebohnen aus El Salvador, Puerto Rico, Nicaragua und Guatemala. Der teuerste Spitzenkaffee stammt jedoch aus Jamaika und wird unter dem Namen Blue Mountain vermarktet. Weitere mittelamerikanische Anbaugebiete sind Honduras, Mexiko und Panama.

Südamerika

Die Giganten am Kaffeemarkt, Brasilien und Kolumbien liegen in Südamerika und produzieren beide fast ausschließlich Qualitätskaffees. Dies gilt aber auch für viele andere südamerikanische Anbaugebiete, wie Ecuador, Peru, Venezuela und die Galapagos-Inseln, die allesamt qualitativ gute Kaffeebohnen auf den Markt bringen. Bolivien hingegen gehört nicht mit zu den Produzenten von Spitzenkaffees, da diese Kaffeesorten einen Hang zur Bitterkeit haben.

Afrika

Die Urheimat des Kaffees liegt in Afrika in der äthiopischen Provinz Kaffa. Dort werden, wie auch in Kenia, St. Helena, Madagaskar, Sambia und São Tomé e Principe hochwertige Spitzenkaffees angebaut. Andere afrikanische Anbaugebiete, wie der Jemen, die Elfenbeinküste oder auch Ruanda gehören dagegen nicht zu den Erzeugern von Qualitätskaffees. Dennoch gibt es viele andere aromatisch schmeckende Kaffeesorten in Afrika, die vor allem in Ruanda, Burundi, sowie in der Republik Kongo, Simbabwe, Tansania, Uganda, Kamerun und in Südafrika kultiviert werden.

Asien/Indischer Ozean

Von den asiatischen und indischen Anbaugebieten kommen gleichermaßen Robusta-Kaffees, hauptsächlich aus Vietnam und Neukaledonien, sowie Arabica-Bohnen. In Philippinien werden sogar die Sorten Liberica und Excelsa angebaut. Dagegen haben sich Australien und Indonesien ausschließlich auf Arabicas spezialisiert, da diese Spitzenkaffees die höheren Preise auf dem Weltkaffeemarkt erzielen. Weitere Anbaugebiete im asiatischen, indischen Raum sind Hawaii, Papua-Neuguinea, sowie Indien, das für seine besondere Aufbereitung, den “Monsooning” bekannt ist.